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Angst vor der arabischen Sprache? Ein Stoffbeutel macht die Runde in den sozialen Medien

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Angst vor der arabischen Sprache? Ein Stoffbeutel macht die Runde in den sozialen Medien

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Der Journalist Nader Al-Sarras hat in der Berliner Metro einen Fund gemacht, der nicht nur deutsche Nutzer sozialer Netzwerke begeistert.

In der U-Bahnlinie U8 fotografierte der aus Palästina stammende Nader Al-Sarras den Beutel einer mitfahrenden Person und übersetzte den in arabischen Schriftzeichen verfassten Aufdruck: “Dieser Text ist nur dazu da, denjenigen zu erschrecken, die Angst vor der arabischen Sprache haben.”

Der Beutel sorgte für viele positive Reaktionen und wurde hundertfach geteilt – aber die Nachricht an Leute mit Vorurteilen brachte auch Kritik mit sich. Asma Humayan meint, es wäre besser gewesen zu schreiben, man solle mit denen, die sich vor der arabischen Sprache fürchten, Frieden schließen.

Der Beutel stammt aus einem Designerladen im israelischen Haifa. Jetzt, da das Foto von Journalist Nader Al-Sarras in den sozialen Netzwerken unterwegs ist, bekommen die Hersteller Anfragen aus aller Welt. “Ist es möglich, den Beutel auf die Philippinen zu schicken? Bitte!”, fragt ein Nutzer an.

Die Hersteller der Taschen waren in den vergangenen Wochen zu Besuch in Berlin.

Autor: Theresa Steudel

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