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Anschläge in der Türkei: "Kampf gegen PKK wird fortgesetzt"

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Anschläge in der Türkei: "Kampf gegen PKK wird fortgesetzt"

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In der Türkei hat es innerhalb von 24 Stunden drei Anschläge gegeben. Mindestens 11 Menschen kamen dabei ums Leben. An diesem Donnerstag explodierte in der südosttürkischen Stadt Elâzığ eine Autobombe vor der Polizeidirektion. Mindestens drei Polizisten starben, 145 Menschen wurden verletzt. Das mit Sprengstoff beladene Auto war auf einem Parkplatz vor dem vierstöckigen Polizeigebäude geparkt, das schwer beschädigt wurde. Unter den Verletzten in Elâzığ waren 85 Polizisten. Inzwischen konnten einige der Verletzten das Krankenhaus wieder verlassen.

Der türkische Regierungschef Binali Yıldırım fuhr am Nachmittag nach Elâzığ und stattete Verletzten im Krankenhaus einen Besuch ab. Er machte die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK für die Anschläge verantwortlich. Daran gebe es keinen Zweifel, sagte er und kündigte an, den Kampf gegen die PKK fortzusetzen.

Schon in der Nacht zum Donnerstag war eine Autobombe vor einem Polizeigebäude in der Provinz Van nahe der Grenze zum Iran explodiert. Dabei kamen ein Polizist und zwei Zivilisten ums Leben. Und in der Provinz Bitlis wurden bei einem Angriff auf einen Militärkonvoi insgesamt fünf Soldaten getötet.

Video soll Moment der Explosion in Van zeigen

Die PKK hat sich bislang nicht geäußert. Die Organisation verübt im Südosten der Türkei immer wieder Anschläge, vor allem greift sie Sicherheitskräfte an. Im Sommer vergangenen Jahres war ein zwei Jahre andauernder Waffenstillstand gescheitert. Seither gibt es wieder Kämpfe zwischen türkischem Militär und der PKK. Die PKK gilt in der Türkei, in der EU und den USA als Terrororganisation.

Der türkische Verteidigungsminister Fikri Işık gab sich nach den Anschlägen am Donnerstag zuversichtlich, dass die Türkei die PKK bezwingen werde. Die Türkei sei nach der Niederschlagung des Putsches Mitte Juli stärker geworden, sagte er in einem Interview der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu.

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