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Nach Berichten über Ukraine-Connection: Manafort verlässt Trumps Wahlkampfteam

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Nach Berichten über Ukraine-Connection: Manafort verlässt Trumps Wahlkampfteam

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Gut drei Monate vor der Präsidentschaftswahl in den USA gibt es im Wahlkampfteam des republikanischen Bewerbers Donald Trump weitere Veränderungen.

Paul Manafort, am Mittwoch schon als Trumps Wahlkampfchef abgelöst, verlässt das Team entdültig. Drei Monate lang war er für Trumps Kampagne verantwortlich, zuletzt belasteten aber mutmaßliche prorussische Verbindungen des Lobbyisten die Umfrageergebnisse.

Manafort war wegen möglicher Schwarzgeldzahlungen in der Ukraine in die Schlagzeilen geraten. Sein Name taucht laut einem Bericht der New York Times 22 Mal in einer Liste schwarzer Konten der Partei des gestürzten prorussischen Machthabers Viktor Janukowitsch auf.

“Er hat viele Jahre lang regelmäßig korruptes, schwarzes Geld von der Partei der Regionen bekommen”, sagte der Abgeordnete und Journalist Serhiy Leschenko, der mit für die Veröffentlichung verantwortlich war. “Wir haben dazu auch Dokumente, die unglücklicherweise nicht gezeigt werden können, weil es eine geheime Untersuchung ist”, so Leschenko.

Für Janukowitsch arbeitete Manafort im Jahr 2014 als Berater. Ob er die handschriftlich vermerkten Summen von insgesamt rund 12 Millionen US-Dollar tatsächlich erhalten hat, ist aber unklar.

Manafort bietet seine Dienste als Berater und Lobbyist global an. Auch für den früheren philippinischen Machthaber Ferdinand Marcos und den angolanischen Rebellen Jonas Savimbi war er schon tätig.

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