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Lage in Syrien wird komplizierter - Türkei stellt mehr Engagement in Aussicht

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Lage in Syrien wird komplizierter - Türkei stellt mehr Engagement in Aussicht

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In mehreren Regionen Syriens ist es erneut zu Luftschlägen gekommen. Ein auf die Seiten sozialer Netzwerke gestelltes Video soll etwa den Einschlag eines Geschosses auf ein Gebäude in der Stadt Al-Ghantu nördlich der von der Regierung kontrollierten Stadt Homs zeigen.

In Syrien scheinen sich Kampfhandlungen zwischen der syrischen Armee und kurdischen Truppen zu intensivieren. Damit droht dem Land eine neue Front und eine Verkomplizierung der Lage im Land. Bei einem Schlag der syrischen Lufwaffe auf kurdische Kämpfer soll US-Medienberichen zufolge am Freitag im Norden Syriens beinahe ein US-Kommando getroffen worden sein. Die amerikanischen Soldaten hatten demnach gerade mit den kurdischen Einheiten zusammengearbeitet.

Bisher haben die syrische Armee und die kurdischen Kräfte eine direkte Konfrontation in Syrien vermieden. Die Regierungstruppen hatten sich auf die Bekämpfung sunnitischer Rebellen im Westen des Landes konzentriert. Die Kurden wiederum hatten sich hauptsächlich gegen Kämpfer des sogenannten Islamischen Staats im Norden gewandt.

Die türkische Regierung hat die Entwicklungen in Syrien am Samstag kommentiert. Ministerpräsident Binali Yildirim stellte eine aktiviere Rolle seines Landes im Syrienkonflikt in Aussicht. Der syrische Staatspräsident Assad könne Teil einer Übergangsregierung sein, könne aber keine Rolle in der Zukunft des Landes spielen.

Die Armee Assads soll am Freitag einen Luftangriff auf ein Feldkrankenhaus in Daraya südlich von Damaskus geflogen haben. Das berichten Aktivisten aus dem von Rebellen kontrollierten Ort. Videoaufnahmen sollen auch einen dieser Schläge zeigen. Der Ort sei mit brennbaren Substanzen angegriffen worden, behaupteten Einwohner von Daraya.

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