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Mindestens 30 Tote bei Bombenanschlag in der Türkei

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Mindestens 30 Tote bei Bombenanschlag in der Türkei

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Im Südosten der Türkei hat ein Sprengsatz mindestens 30 Menschen getötet und über 90 verletzt.

Nach dem Bombenanschlag im südosttürkischen Gaziantep ist die Zahl der Todesopfer neuen Angaben zufolge auf
mindestens 30 gestiegen. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf eine
Mitteilung des Gouverneurs der gleichnamigen Provinz. Die Zahl der Verletzten wurde unverändert mit 94 angegeben. Der Anschlag war demnach auf eine kurdische Hochzeitsgesellschaft verübt worden, die am
Abend auf offener Straße in einem Viertel der Millionenstadt feierte. Zu der Tat habe sich bislang niemand bekannt, hieß es weiter.
Der stellvertretende türkische Ministerpräsident Mehmet Simsek hatte den Anschlag bereits nach kurzer Zeit als mutmaßliches Selbstmordattentat bezeichnet. Ein Abgeordneter der Regierungspartei AKP äußerte die Vermutung, dass hinter dem Anschlag am ehesten die Terrormiliz Islamischer Staat stecken dürfte, die jenseits der nahen Grenze in Syrien weite Gebiete beherrscht.

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