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US-Schwimmer Ryan Lochte: Nicht gelogen, aber übertrieben

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US-Schwimmer Ryan Lochte: Nicht gelogen, aber übertrieben

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Nach seiner Lügengeschichte über einen angeblichen Raubüberfall in Rio de Janeiro hat sich US-Schwimmer Ryan Lochte bei den Brasilianern entschuldigt. In einem Fernsehinterview sagte er außerdem, er übernehme die volle Verantwortung für den Vorfall. Allerdings, so Lochte weiter, sei es in einem gewissen Sinn keine Lüge gewesen. Er habe jedoch übertrieben, was passiert sei. Der 32-Jährige sagte, er sei erpresst worden.

Lochte und das Schwimmteam hatten behauptet, sie seien in Rio an einer Tankstelle überfallen worden. Tatsächlich hatten die vier Schwimmer nach einer offenbar feucht-fröhlichen Nacht hinter der Tankstelle uriniert. Von Sicherheitskräften zur Rede gestellt, hatten sie dann randaliert. Die vier hatten die Tankstelle verlassen dürfen, nachdem sie Geld gezahlt hatten, um den Schaden zu begleichen.

Lochte sagte nun, man könne es sehen, wie man wolle, man könne es Erpressung nennen oder Raubüberfall oder auch sagen, “dass wir den Schaden beglichen haben. Wir wissen nur, dass eine Waffe auf uns gerichtet wurde und wir unser Geld abgeben sollten.”

Lochte selbst hatte Brasilien kurz nach dem Vorfall verlassen, seine Teamkollegen, Feigen, Bentz und Conger waren von der brasilianischen Polizei verhört worden, bevor sie ausreisen durften.
Feigen einigte sich mit der brasilianischen Justiz auf eine Zahlung an eine Hilfsorganisation, um einer Strafverfolgung zu entgehen.

Der Vorfall hatte in Brasilien für Aufregung und Ärger gesorgt.

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