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Türkei, Frankreich und Brasilien verlieren Touristen

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Türkei, Frankreich und Brasilien verlieren Touristen

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Der Tourismus bleibt trotz Terroranschlägen, Wirtschaftskrisen und politische Unruhen weltweit stabil – nur in Frankreich, der Türkei und Brasilien fährt der Sektor weniger Gewinne als erwartet ein. Das geht aus einem Bericht der Organisation World Travel & Tourism Council hervor.

In Frankreich ging nach Angaben des Außenministers Jean-Marc Ayrault die Zahl der ausländischen Besucher seit Jahresbeginn um sieben Prozent zurück. Die Verluste belaufen sich nach Schätzung der Branche im Großraum Paris im ersten Halbjahr auf 750 Millionen Euro. Im gesamten Jahr könnten sich die Einbußen auf 1,5 Milliarden Euro summieren.

Der gescheiterte Putsch und wiederholte Terroranschläge haben in der Türkei für einen enormen Rückgang an Besuchern gesorgt. Es wird erwartet, dass der Beitrag des Tourismussektors zum Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 3,2 Prozent schrumpfen wird.

Obwohl Brasilien die Olympischen Spiele ausgetragen hat, leidet auch hier der Tourismus. Das Land steckt in der schwersten Rezession seit den dreißiger Jahren. Zudem hat der Zika-Virus viele Touristen von einer Reise in das südamerikanische Land abgeschreckt.

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