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Unwetter in Japan und Vietnam

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Unwetter in Japan und Vietnam

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Zwei Taifune sind über Japan hinweggefegt. Sie trafen den Norden, Osten und Nordosten des Inselstaats. Auch Vietnam von einem Taifun betroffen.

Taifun Mindulle ist über den Osten und Nordosten Japans hinweg gefegt. Nach Medienberichten wurde ein Mensch getötet, Dutzende weitere wurden verletzt, und Hunderttausende mussten ihre Häuser verlassen. Betroffen waren einige der bevölkerungsreichsten Gegenden Japans, darunter die Städte Tokio und Yokohama. In Tokio hatten die Behörden vor Fluten, hohen Wellen und Schlammlawinen gewarnt. Nach Angaben von Meteorologen fielen zeitweise in einigen Gegenden bis zu 100 Liter Regen pro Quadratmeter und Stunde.

Zahlreiche Züge fielen aus, und Hunderte Flüge wurden gestrichen. Die Start- und Landebahnen am Flughafen Tokio-Narita wurden vorübergehend geschlossen.

Mindulle ist bereits der neunte Taifun der Saison.

Bereits am Wochenende war die nordjapanische Insel Hokkaido von Taifun “Kompasu” heimgesucht worden. “Kompasu” hatte Überschwemmungen ausgelöst, schwächte sich aber über Nacht zu einem tropischen Tiefdruckgebiet ab, nachdem er die Küste erreicht hatte.

Auch Vietnam ist von Überschwemmungen nach einem Taifun betroffen. Im Norden Vietnams sind nach letzten Meldungen mindestens sieben Menschen getötet worden, zwei werden vermisst. Wie das Komitee für Katastrophenschutz mitteilte,beschädigte Taifun “Dianmu” am Wochenende fast 2000 Häuser, 89 von ihnen stürzten ein. Knapp 11 000 Hektar Reisfelder standen unter Wasser.

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