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Burkini boomt auch unter Nicht-Musliminnen

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Burkini boomt auch unter Nicht-Musliminnen

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Der Burkini boomt trotz Negativschlagzeilen: Die weltweiten Debatten und das Verbot des Ganzkörperbadeanzugs in Teilen Frankreichs hätten für eine größere Nachfrage gesorgt, erklärte Erfinderin Aheda Zanetti. Die libanesischstämmige Australierin hatte den zweiteiligen Schwimmanzug 2004 erfunden. In den vergangenen acht Jahren verkaufte die Modedesignerin rund 700.000 Exemplare.

Sie erklärte: “Unsere Umsätze sind gestiegen, und selbst wenn er verboten oder abgelehnt wird, heißt das ja nicht, dass eine Frau ihn dann nicht mehr tragen wird. Wir haben diesen Frauen ein Lebensstil ermöglichen können, den sie niemals hatten. Denken Sie wirklich, eine Frau wird jemandem, dass das verbieten will, wirklich zuhören? Wir wissen selbst am besten, was für uns gut ist.”

In der englischen Zeitung “The Guardian” erklärt sie ihre Beweggründe:

Solch ein Burkini – zusammengesetzt aus Burka und Bikini kostet umgerechnet rund 130 Euro. Anfragen kommen inzwischen aus der ganzen Welt. Laut Zanetti sind rund 45 Prozent davon Bestellungen von Nicht-Musliminnen. Den Wirbel um den Burkini in Europa kann sie nicht nachvollziehen. Ihr Ziel ist es, den Trägerinnen Selbstvertrauen und Komfort zu bieten.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden.euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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