Eilmeldung

Sie lesen gerade:

Türkei beschießt IS-Miliz und kündigt weitere militärische Hilfe für FSA-Rebellen an

welt

Türkei beschießt IS-Miliz und kündigt weitere militärische Hilfe für FSA-Rebellen an

Werbung

Die türkischen Behörden haben den Bewohnern der grenznahen Stadt Karkamis geraten, Umsicht walten zu lassen und die Straßen zu meiden, nachdem am Dienstag zwei von der syrischen Seite kommende Mörsergranaten einschlugen. Verletzt wurde dabei niemand. Eine generelle Evakuierung wurden entgegen ersten Informationen offenbar nicht angeordnet, einige Bewohner in grenznahen Bereichen beschlossen aber, ihre Häuser zu verlassen.

Die türkische Armee beschoss nach dem Einschlag der Granaten sechs Ziele auf der syrischen Seite der Grenze. Dabei soll es sich um Stellungen der IS-Miliz gehandelt haben, die die nur etwa zwei Kilometer entfernte syrische Nachbarstadt Dscharablus kontrollieren.

Gleichzeitig kündigte Ankara weitere militärische Unterstützung für die Rebellen der sogenannten Freien Syrischen Armee (FSA) an, die derzeit unter anderem eine Offensive auf Dscharablus vorbereiten.

“Wir werden die Operationen in Afrin in Nordsyrien Richtung Osten sowie die Operation die in Dscharablus beginnt mit allem Mitteln unterstützen”, so der türkische Außenminister Mevlut Cavusoglu. Das ist vor allem für unsere Sicherheit wichtig. Es ist wichtig, dass die Region von Terrororganisationen gereinigt wird, auch für die Stabilität der Region

Nach Angaben der FSA-Rebellen gestattet das türkische Militär ihnen offenbar auch, sich auf der türkischen Seite der Grenze zu sammeln.

Mit der Eroberung von Dscharablus würden die von Ankara gestützten Rebellen auch den kurdisch-syrischen Demokratischen Kräften Syriens (DKS) zuvorkommen, den wichtigsten Verbündeten der USA gegen die IS-Miliz.

Die Türkei sieht die militärischen Erfolge der DKS aber äußerst kritisch, weil sie entlang ihrer Grenze keine zusammenhängende kurdisch kontrollierten Region enstehen lassen will.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden.euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

Automatische Übersetzung

Automatische Übersetzung

Nächster Artikel