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Beben in Italien: Einwohner verbringen Nacht in Zelten

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Beben in Italien: Einwohner verbringen Nacht in Zelten

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Im italienischen Erdbebengebiet haben Tausende Menschen die erste Nacht unter freiem Himmel verbracht. Wie in Arquata del Tronto 150 Kilometer nordöstlch von Rom stellten die Behörden Zelte zur Verfügung. Nach Berichten des Zivilschutzes übernachteten einige Einwohner in ihren Autos.

“In dieser Gegend hatten wie viele Erdbeben, eines alle sieben oder acht Jahre. Aber so etwas wie jetzt war noch nie da. Das Beben dauerte lang und es war schrecklich. Bei den vorherigen Erdbeben gab es keine Toten, aber diesmal weiß ich nicht wie viele Tote es geben wird”, so ein Einwohner.

Medien berichteten von Plünderungen. In einigen betroffenen Orten hätte die Polizei ihre Kontrollen verstärkt. Die Suche nach Verschütteten dauerte am Donnerstag weiter an.

Am Donnerstag war ein Treffen des Ministerrats in Rom geplant, um das weitere Vorgehen zu beraten. In der Region soll der Notstand ausgerufen werden. Viele alte und historische Bauten waren wie Kartenhäuser eingestürzt. Das Kulturministerium wollte zu einer Krisensitzung zusammenkommen, um eventuelle Schäden an Kulturgütern zu kontrollieren. Italien ist hoch erdbebengefährdet, weil unter dem Apennin-Gebirgszug die afrikanische und die eurasische Platte aufeinanderstoßen. Immer wieder gibt es schwere Erdbeben mit vielen Toten.

5 Corso Umberto I, Amatrice, Italy

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