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Nadia Murad (21) kämpft gegen Verbrechen an Jesidinnen - bald als UN-Sonderbotschafterin

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Nadia Murad (21) kämpft gegen Verbrechen an Jesidinnen - bald als UN-Sonderbotschafterin

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Die 21-jährige Nadia Murad setzt sich schon lange für die Rechte der Jesidinnen und Jesiden ein. Sie selbst wurde von IS-Dschihadisten drei Monate lang im Irak gefangen gehalten. Jetzt soll Nadia Murad zur UN-Sonderbotschafterin für Frauenrechte ernannt werden. Das berichtet das Nachrichtenportal Ezidipress.

Andere UN-Botschafterinnen für Frauenrechte sind die Schauspielerinnen Emma Watson (die deshalb gleich im Internet bedroht wurde) und Anne Hathaway.

Schon zuvor hatte Nadia Murad bei der UNO in Genf von ihrem grausamen Schicksal als Sexsklavin des sogenannten IS berichtet.

Sie war 19, als ihre Mutter und sechs ihrer Brüder in ihrer Heimat im Sindschar-Gebirge im Irak ermordet wurden. Die IS-Dschihadisten betrachten Jesiden als “Teufelsanbeter”. Tausende jesidische Männer wurden getötet, Jungen wurden zu Kämpfern ausgebildet. Tausende Frauen und Mädchen wurden verschleppt und als Sklavinnen missbraucht.

Einigen gelang die Flucht, einige hundert wurden von der IS-Miliz freigelassen.

Inzwischen hat Nadia Murad eine neue Heimat in Baden-Württemberg, wo sie an einem Hilfsprogramm für 1.000 verfolgte Frauen teilnehmen konnte. Insgesamt leben zwischen 50.000 und 100.000 Jesiden in Deutschland – die meisten in der Gegend um Hannover.

Nadia Murad bei der UNO in Genf können Sie auch auf einem englischsprachigen YouTube-Video sehen.

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