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Suche nach Erdbebenopfern über Nacht fortgesetzt

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Suche nach Erdbebenopfern über Nacht fortgesetzt

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Die Zahl der Opfer des verheerenden Erdbebens in Mittelitalien ist auf 247 gestiegen. Dies teilte der Zivilschutz mit. Viele Menschen werden noch vermisst. Helfer suchten auch in der Dunkelheit mit Hilfe von Hunden und Taschenlampen weiter nach Überlebenden. Der italienische Ministerpräsident Matteo Renzi machte sich am Mittwochnachmittag vor Ort ein Bild von der Lage. Am Donnerstag wird das Kabinett darüber beraten, wie den betroffenen Gemeinden geholfen werden kann.

“Für die Italiener ist dies ein Moment, starke Gefühle zu zeigen. Wir Italiener sind gut beim Streiten und können polemisch sein. Aber angesichts des Schmerzes zeigt Italien seine beste Seite. Ich glaube, wir alle können stolz auf unsere Feuerwehren sein, die Soldaten und die Zivilschützer”, sagte Renzi am Mittwoch in Rieti.




In Amatrice ist auch das historische Hotel “Roma” eingestürzt. Vermutlich befanden sich 70 Gäste in dem Gebäude. Bislang konnten erst 7 aus den Trümmern geborgen werden.

Das Epizentrum des Bebens der Stärke 6,2 lag bei Amatrice in nur 4 km Tiefe. Die italienische Erdbebenwarte INGV registrierte bislang 150 Nachbeben.

Am schwersten betroffen sind die Regionen Latium und Marken.

Mehr zum Thema

INGV - Istituto Nazionale di Geofisica e Vulcanologia
Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ
USGS Earthquake Hazards Program

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