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Allergiespritze EpiPen nach politischem Druck bald günstiger

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Allergiespritze EpiPen nach politischem Druck bald günstiger

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Der US-Pharmakonzern Mylan macht seine Allergiespritze EpiPen für einige Betroffene günstiger. Damit reagiert das Unternehmen auf zunehmenden politischen Druck im US-Wahlkampf. So hatte die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton gefordert, den Preis zu senken. Millionen Amerikaner seien auf solch ein Mittel angewiesen, sagte Clinton und der Konzern nutze das aus. Eine Alternative gibt es bisher nicht.

Experte Peter Pitts zu den Folge: “Der Wettbewerb sinkt die Preise. Es gibt aber momentan für EpiPen keine Konkurrenz. Was die Behörde für Lebens- und Arzneimittel auf ihrer Prioritätenliste ganz oben stehen haben sollte, ist Generika zu finden. Momentan gibt es keine wirkstoffgleiche Kopie auf dem Markt. Sobald es ein Generikum gibt, wird der Preis für EpiPen um 70 bis 80 Prozent fallen.”

Bei schweren allergischen Reaktionen können sich Patienten die Einmalspritze selbst verabreichen. Die Kosten für die Adrenalin-Stifte waren innerhalb eines Jahrzehnts explodiert: von rund 90 Euro auf über 500 Euro. Nun will der Konzern einige Vergünstigungen anbieten.

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