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Von Schweizer Ingenieuren konzipiert: Dritte Bosporusbrücke in Istanbul

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Von Schweizer Ingenieuren konzipiert: Dritte Bosporusbrücke in Istanbul

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Es ist ein Bau der Superlative und ein Prestigeprojekt des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan: Die dritte Bosporus-Brücke in Istanbul. Sie überspannt die Meerenge an der Öffnung zum Schwarzen Meer auf 1,4 Kilometern Metern Länge, wurde in knapp vier Jahren gebaut und soll umgerechnet 3,5 Milliarden Euro gekostet haben.

Bei der feierlichen Eröffnung erklärte Staatspräsident Erdoğan: “Diese Brücke ist ein weltweiter Pionier für den Verkehr auf Fahrbahn und Schiene.”

Das türkische Fernsehen übertrug die Feier live. Nach seiner Rede durchschnitt Erdoğan zusammen mit ausländischen Staatsgästen aus Bahrain, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Mazedonien und Pakistan ein rotes Band und fuhr dann mit ihnen im Bus von Europa nach Asien hinüber.

Die die nach dem osmanischen Sultan Selim I. “dem Gestrengen” benannte Yavuz-Sultan-Selim-Brücke soll den Schwerlastverkehr aus Istanbul heraushalten. Kritiker glauben aber, dass der Verkehr zunehmen wird, Umweltschützer beklagten zudem die Zerstörung von Wäldern im Norden der Metropole.

Entworfen und geplant haben das Bauwerk Schweizer Ingenieure aus Genf. Jean-Francois Klein von “T ingenierie” ist sehr stolz auf das Bauwerk, an dem er mitgearbeitet hat – auch weil es heutzutage selten ist, ein Projekt vom Anfang bis zum Ende zu begleiten.

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