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Syrien: Evakuierung von Daraja bei Damaskus, UN besorgt über Sicherheit der Zivilisten

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Syrien: Evakuierung von Daraja bei Damaskus, UN besorgt über Sicherheit der Zivilisten

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In Syrien soll die Evakuierung einer Vorstadt von Damaskus beginnen. Das nur sieben Kilometer von der Hauptstadt entfernt liegende Daraja wird seit vier Jahren von Rebellen gehalten, ist aber von Regierungstruppen eingeschlossen. In den vergangenen Wochen waren die Luftangriffe dort intensiviert worden, das einzige Krankenhaus ist zerstört.

Am Donnerstag trafen das Regime und die Rebellen eine Übereinkunft zu Evakuierung, wie staatliche Medien und Rebellenvertreter übereinstimmend meldeten. Sie beinhaltet freies Geleit für die Aufständischen.

Es handle sich um rund 3500 Menschen, so ein Regierungsmitarbeiter gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Demnach sollen die Aufständischen ihre persönlichen Waffen mitnehmen dürfen. Nach Informationen der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte sollen die Aufständischen gemeinsam mit den verbliebenen Bewohnern in die nordwestliche Provinz Idlib gefahren werden.

Die Vereinten Nationen befüchten jedoch, dass es trotzdem zu willkürlichen Verhaftungen kommen könnte. Sie fordern eine umfassende Aufklärung der Bevölkerung, eine freiwillige Evakuierung, Bewegungsfreiheit und Sicherheit für die Zivilisten.

Am Zugang zu der Gegend warteten am Freitagmorgen bereits dutzende Krankenwagen und Busse von Hilfsorganisationen wie dem Roten Halbmond. Die Evakuierung soll bis zu drei Tage dauern.

Die französische Zeitung “Le Monde” erklärt, Daraja sei ein Symbol des Aufstands, das die Rebellen jetzt verloren haben.

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