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Paraguay: Acht Soldaten mutmaßlich von Linksextremisten getötet

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Paraguay: Acht Soldaten mutmaßlich von Linksextremisten getötet

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Im Norden Paraguays sind acht Soldaten getötet worden. Laut dem Innenministerium wurde eine Patrouille in einen Hinterhalt gelockt und dann mit einer Bombe und Gewehrfeuer angegriffen. Den Behörden zufolge trägt der Vorfall die Handschrift der Guerillagruppe “Paraguayische Volksarmee” (EPP). Eine Bestätigung hierzu liegt allerdings noch nicht vor.

Staatspräsident Horacio Cartes übermittelte den Angehörigen sein Beileid und kündigte eine harte Reaktion an: “Die Schuldigen werden dafür zahlen”, versprach er.

General Alfredo Machuca sagte: “Die Soldaten und Polizisten waren im Einsatz, um eine Mission zu erfüllen: Sie sollten Frieden in diese Gegend bringen, und es ist fraglich, ob das gelungen ist. Allerdings wird dort gegen aufrührerische Kräfte gekämpft.”

Der Angriff passierte nahe der Stadt Arroyo, die gut 500 Kilometer nördlich der Hauptstadt Asuncion liegt. Die marxistische “Paraguayische Volksarmee” soll zwischen 50 und 150 Personen stark sein, sie ist seit 2008 in der Gegend aktiv. Bisher werden ihr rund 50 Morde angelastet. Vergangenes Jahr töteten EPP-Mitglieder ein aus Deutschland stammendes Paar.

Das Auswärtige Amt betont in seinen Länderhinweisen: “Bei ihren Anschlägen hat es die EPP hauptsächlich auf Polizei und Militär, aber auch auf Zivilisten abgesehen. Seit Ende Juli 2016 sind wieder vermehrt Entführungen zu verzeichnen.”

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