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Statoil: Mehr Öl für weniger Geld

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Statoil: Mehr Öl für weniger Geld

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Der norwegische Energiekonzern Statoil kann bei der Entwicklung eines riesigen Ölfelds in der Nordsee an beiden Schrauben drehen – Menge und Kosten.

Die Gesamtkosten für das Ölfeld “Johan Sverdrup” könnten auf höchstens 18,4 Milliarden Euro begrenzt werden, so das Unternehmen. Bisher hatten die Norweger diesen Betrag als Mindestsumme veranschlagt. Allein in der ersten Entwicklungsphase sollen die Kosten nun ein Fünftel niedriger liegen als zunächst gedacht. Zudem steigerte Statoil die Prognose für die tägliche Fördermenge aus dem Ölfeld um bis zu ein Drittel (440,000 Barrel pro Tag, nach 315,000-380,000). Beides zusammen erlaubt eine Förderung zu 25 Dollar je Barrel.

Aktuell kostet Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 49,33 US-Dollar je Barrel.

Bei “Johan Sverdrup” waren so umfangreiche Vorkommen entdeckt worden wie in der Region seit 30 Jahren nicht mehr.

Unter dem Druck des Ölpreisverfalls und eines Gewinnrückgangs hat Statoil-Chef Eldar Saetre das Investitionsbudget des BP- und Shell-Rivalen massiv gekürzt. Nun zeigte sich Saetre optimistisch, dass sein Unternehmen 2016 wie geplant 2,2 Milliarden Euro Kosten sparen kann.

Am Ölfeld “Johan Sverdrup” hat Statoil gut 40 Prozent, den Rest halten Unternehmen aus Norwegen, Schweden und Dänemark.

su mit Reuters

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