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UNESCO-Welterbe: Samarkand mit seinen Madrasas

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UNESCO-Welterbe: Samarkand mit seinen Madrasas

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Unsere neueste Postkarte aus Usbekistan kommt vom Registan-Platz in Samarkand.

Der Platz wird umrahmt von drei eindrucksvollen Madrasas – auch Medressen genannt: Schulen, in denen islamische Wissenschaften gelehrt werden.

Die jüngste in dem Ensemble, genau in der Mitte, ist die Tilya-Kori-Madrasa aus dem 17. Jahrhundert. An die Hauptfassade schließen sich Wohngebäude und eine Moschee an. Der Name der Madrasa, Tilya Kori, bedeutet so viel wie vergoldete Madrasa.

Das versteht man sofort, wenn man in die Moschee eintritt: Wände und Decken sind über und über mit goldenen Verzierungen ausgeschmückt. Die Moschee war lange Zeit eine der wichtigsten Moscheen hier. Heute lockt sie tausende Touristen an.

Wissenswertes über Usbekistan:

  • ein Land in Zentralasien mit den Nachbarstaaten Kasachstan, Turkmenistan, Kirgisien und Tadschikistan
  • mit einer Bevölkerung von mehr als 30 Millionen Einwohnern wurde die Ex-Sowjetrepublik 1991 unabhängig
  • die Landesfläche beträgt 425.400 Quadratkilometer, davon sind vier Fünftel Ebenen
  • die durchschnittliche Temperatur im Winter beträgt -6 und im Sommer 32 Grad Celsius
  • 80 Prozent der Bevölkerung sind Usbeken, 88 Prozent sind Muslime

“Diese Madrasa wurde zwischen 1646 und 1660 auf Anweisung des Herrschers von Samarkand erbaut”, erklärt der Stadtführer Tulkin Okbutaev. “Sie war die letzte, die in das architektonische Ensemble vom Registan eingefügt wurde” – und die den Platz nach Norden hin symmetrisch abschloss. Aus der Luft gesehen eine markante Erscheinung. Als Schnittstelle der Kulturen steht Samarkand auf der Liste des UNESCO-Welterbes.

Mit Unterstützung von Usbektourism

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