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Sorge vor Eskalation nach Wahl in Gabun

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Sorge vor Eskalation nach Wahl in Gabun

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Mit Spannung wird der Wahlausgang in Gabun erwartet. Am Samstag waren mehr als 600.000 Bürger an die Urnen gerufen, um über einen neuen Präsidenten in dem zentralafrikanischen Staat Gabun abzustimmen. Unterdessen wuchs die Sorge vor Ausschreitungen. Soldaten und Polizisten patrouillierten in den Straßen der Hauptstadt Libreville.

Zur Wahl stellte sich Präsident Ali Bongo, der sich um seine zweite siebenjährige Amtszeit bewarb. Er hatte das Amt von seinem Vater übernommen, der das Land mehr als 40 Jahre lang regiert hatte.

Bongo und die Opposition hatten sich einen bitteren Wahlkampf geliefert. Eine Stimme Vorsprung würde reichen, um eine der ältesten Regierungsdynastien der Welt abzulösen.

Aussichtsreichster Kandidat der Opposition ist Jean Ping, der unter anderem als Chef der Afrikanischen Union tätig war und einst zu den Vertrauten des Präsidenten zählte. Sein Lager erklärte nach eigenen Auszählungen bereits den Sieg. Offizielle Wahlergebnisse stehen allerdings noch aus. Aufgrund seiner reichen Erdölvorkommen gehört Gabun zu den reichsten Ländern Afrikas.

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