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Trumps Überraschungsbesuch in Mexiko vor Rede zur Einwanderungspolitik

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Von Euronews
Trumps Überraschungsbesuch in Mexiko vor Rede zur Einwanderungspolitik

<p>Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat bei einem Wahlkampfauftritt im US-Staat Washington einen Überraschungsbesuch in Mexiko angekündigt.</p> <p>Im Vorwahlkampf hatte er mexikanische Einwanderer als Drogenhändler und Vergewaltiger verunglimpft. Ferner erklärte Trump mehrfach, er wolle im Falle eines Wahlsiegs eine <a href="http://de.euronews.com/2016/08/28/trump-sagt-illegaler-immigration-erneut-kampf-an">Mauer an der Grenze zu Mexiko</a> bauen und die Mexikaner dafür bezahlen lassen. Dadurch solle illegale Einwanderung gestoppt werden.</p> <blockquote class="twitter-tweet" data-lang="en"><p lang="en" dir="ltr">From day one I said that I was going to build a great wall on the <span class="caps">SOUTHERN</span> <span class="caps">BORDER</span>, and much more. Stop illegal immigration. Watch Wednesday!</p>— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) <a href="https://twitter.com/realDonaldTrump/status/770568584443539456">August 30, 2016</a></blockquote> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> <p>Jetzt habe er die Einladung von Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto angenommen. Trump freue sich sehr, ihn morgen zu treffen.</p> <blockquote class="twitter-tweet" data-lang="en"><p lang="en" dir="ltr">I have accepted the invitation of President Enrique Pena Nieto, of Mexico, and look very much forward to meeting him tomorrow.</p>— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) <a href="https://twitter.com/realDonaldTrump/status/770811688966770689">August 31, 2016</a></blockquote> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> <p>Trump ergänzte bei seinem Wahlkampfauftritt in Everett im Staat Washington:</p> <p><em>“Wir werden unsere Grenze sichern und die Einfuhr von Drogen stoppen, weil sie unser Land zerstören. Und darüber werde ich morgen abend sprechen. In meiner großen Rede über Immigration. In Arizona.”</em></p> <p>US-Medien berichteten, Trumps <a href="http://de.euronews.com/2016/08/19/nach-berichten-ueber-ukraine-connection-manafort-verlaesst-trumps-wahlkampfteam">neuer Wahlkampfleiter</a> Stephen K. Bannon habe ihm dazu geraten, die Einladung des mexikanischen Präsidenten anzunehmen, damit er sich als Staatsmann präsentieren könne. Fraglich ist, ob Trump an <a href="http://de.euronews.com/2016/08/21/trump-buhlt-um-afroamerikaner">seiner harten Linie</a> festhält, die unter anderem die Ausweisung von rund elf Millionen Menschen ohne gültige Aufenthaltsdokumente vorsieht. </p> <p>Peña Nieto hatte am vergangenen Freitag sowohl Trump als auch seine Rivalin, die demokratische <a href="http://de.euronews.com/2016/08/16/merkel-die-neue-beleidigung-im-us-wahlkampf">Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton</a>, zu einem Mexikobesuch eingeladen. Zuvor hatte er mehrfach erklärt, sich nicht in den US-Wahlkampf einmischen und mit dem nächsten Präsidenten in jedem Fall eng zusammenarbeiten zu wollen. </p> <p>Für die <span class="caps">USA</span> ist Mexiko der drittgrößte Handelspartner. Im vergangenen Jahr betrug das Handelsvolumen über 532 Milliarden US-Dollar. In den <span class="caps">USA</span> hängen sechs Millionen Arbeitsplätze vom Handel mit Mexiko ab. 34,6 Millionen Menschen mit mexikanischen Wurzeln leben in den Vereinigten Staaten.</p>