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Im spanischen Ort Buñol haben sich Zehntausende Gemüsefreunde tonnenweise überreife Tomaten um die Ohren geworfen. “La Tomatina” heißt das Spektakel, das jedes Jahr am letzten Mittwoch des Augusts in der Gemeinde nahe Valencia abgehalten wird.

An die Ursprünge der Tomatina erinnert sich niemand mehr so genau. Vor etwa 70 Jahren wurde die Tradition geboren, so viel scheint sicher. Eine Version besagt, dass damals eine Gruppe Jugendlicher einen Straßenmusikanten geärgert haben soll, der daraufhin zu Tomaten griff, um sich zu wehren – und so die erste Schlacht entfachte.

Unter der Franco-Diktatur wurde die Tomatina Mitte der 1950er Jahre zeitweise verboten. Aber sie fand wieder ins Leben zurück und wurde 2002 zu einem “Fest von nationalem Interesse” erklärt.

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