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Über 13000 Bootsflüchtlinge zwischen Italien und Libyen gerettet

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Über 13000 Bootsflüchtlinge zwischen Italien und Libyen gerettet

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Die italienische Küstenwache hat Aufnahmen von einem der jüngsten Rettungseinsätze zwischen der libyschen Küste und Italien veröffentlicht. In diesem Fall wurden 805 Menschen auf mehreren überfüllten Schlauchbooten in der Straße von Sizilien gerettet. Einige von ihnen waren in kritischem Zustand und mussten per Hubschrauber in Krankenhäuser auf dem italienischen Festland gebracht werden.

Die Mehrzahl der Geretteten soll aus afrikanischen Ländern südlich der Sahara stammen. Laut der italienischen Küstenwache sind seit vergangenem Sonntag bei mehreren Dutzend Missionen über 13.000 Menschen aus Seenot gerettet worden. Gutes Wetter und überwiegend ruhiger Seegang hätten zahlreiche Menschen zu den lebensgefährlichen Passagen über das Mittelmeer ermutigt, hieß es.

Die Europäische Union erwartet offenbar erst für das kommende Jahr einen deutlichen Rückgang der unkontrollierten Migration aus Richtung Libyen. Das im Rahmen des EU-Miltäreinsatzes «Sophia» organisierte Ausbildungsprogramm für libysche Küstenschutzkräfte werde bereits im Frühjahr 2017 weitestgehend abgeschlossen sein, sagte ein ranghoher EU-Beamter in Brüssel. Die Libyer sollten dann in der Lage sein, mit der wirksamen Kontrolle ihrer Hoheitsgewässer zu beginnen.

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