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Caterpillar schließt Werk in Belgien - 2.200 Arbeitslose

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Caterpillar schließt Werk in Belgien - 2.200 Arbeitslose

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Der US-Baumaschinenhersteller Caterpillar schließt sein Werk im belgischen Gosselies (Provinz Hennegau). 2.200 Menschen verlieren ihren Job. Im April 2017 sollen die letzten Baumaschinen in Gosselies vom Band rollen. Die Produktion wird in andere europäische Werke verlagert. Unmittelbar nach Bekanntgabe der Werksschließung blockierten Gewerkschafter die Fabrik und besetzten Maschinen. Die Lage vor Ort ist sehr angespannt.

“Das haben wir erwartet, aber nicht in dem Ausmaß. Wir dachten an eine Umstrukturierung wie 2013, aber nicht an 2000 neue Arbeitslose”, sagt ein Arbeiter. Ein anderer meint: “Als ich es erfuhr, war es ein Schock für die Familie und die Kinder”.

“Ich habe gerade ein Haus gebaut. Die nächsten 29 Jahre muss ich das abzahlen”, klagt ein dritter.

Die Nachricht löste Bestürzung und Unmut aus. Der Ministerpräsident der Wallonischen Region, Paul Magnette, kündigte an Zuschüsse zurückzufordern. Dabei geht es um Maßnahmen, etwa zur Senkung der Lohnnebenkosten.

Der US-Konzern schreibt seit vier Jahren Verluste, er leidet stark unter der Krise im Bergbau. Bis 2018 sollen weltweit über 10.0000 Stellen gestrichen und 20 Werke geschlossen werden.

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