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Jedes Jahr Ende August verwandeln sich die Straßen des kleinen Städtchens Nejapa in El Salavador in feurige Schlachtfelder. Einer alten Tradition folgend bewerfen sich hunderte Maskierte mit Feuerbällen. Sie erinnern damit an einen Vulkanausbruch 1922, der alle Bewohner dazu zwang, die Stadt zu verlassen.

Die Legende besagt, dass es sich bei der Lava um den lokalen heiligen Jeronimo handelte, der so den Teufel vertrieb. Die heutigen Feuerbälle sollen den Teufel also in die Flucht schlagen. Die Behörden machen sich weniger um den Teufel, als um die Verletzungsgefahr bei dem gefährlichen Spektakel Sorgen. Bislang ist jedoch immer alles gut gegangen.

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