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USA und China treten Klimaschutzabkommen von Paris bei

Kurz vor Beginn des G20-Gipfels im chinesischen Hangzhou haben die USA und China das Pariser Klimaabkommen ratifiziert.

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USA und China treten Klimaschutzabkommen von Paris bei

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China und die USA haben das Pariser Klimaabkommen ratifiziert.

Die Präsidenten der beiden größten Wirtschaftsmächte, Barack Obama und Xi Jinping haben UN-Generalsekretär Ban Ki Moon am Samstag im ostchinesischen Hangzhou die Dokumente für einen formellen Beitritt zum Abkommen übergeben. Obama nannte das Klimaschutzabkommen von Paris dabei einen Wendepunkt für die Zukunft des Planeten. Vor dem Beginn des G20-Gipfel setzen beide damit ein Zeichen für den Klimaschutz.

Zuvor hatte der ständige Ausschuss des Volkskongresses in Peking die Vereinbarung ratifiziert. US-Präsident Obama konnte das Abkommen ohne Zustimmung des Kongresses in Kraft setzen.

Die Ratifizierung durch die USA und China ist ein wichtiger Schritt für die weltweite Umsetzung des Abkommens. Voraussetzung für das
Inkrafttreten ist die Annahme durch 55 Länder oder so viele Länder, wie für 55 Prozent der Emissionen verantwortlich sind. Die beiden größten Volkswirtschaften USA und China tragen allein schon zu 38 Prozent des Ausstoßes bei.

Das Klimaabkommen vom Dezember in Paris gibt als Ziel vor, die Erderwärmung unter zwei Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit
zu bringen. Klimaschützer mahnen aber nachdrücklich, dass dafür viel größere Anstrengungen nötig seien, als die Länder bisher zugesagt
haben.