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Ballett auf dem Bauernhof

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Ballett auf dem Bauernhof

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Kühe, Schweine – und Balletttänzer. Zwischen allerlei Viehzeug und Landmaschinen gibt der künstlerische Tanz ein Gastspiel. Im Rahmen eines ungewöhnlichen Projektes fanden Ballettaufführungen auf Bauernhöfen statt. Gerade ist die Veranstaltungsreihe im US-Bundesstaat Vermont zu Ende gegangen. Raus aus dem Studio und raus aus dem Saal – stattdessen wurde unter freiem Himmel und in Nachbarschaft von Nutztieren getanzt.

Jedes Mal sei man überrascht gewesen, sagt eine Tänzerin. “Man macht einen Piqué-Schritt und der Fuß geht nicht genau dort hin, wo er hingehen sollte – und wie es im Studio oder auf der Bühne wäre. In der Natur gibt es immer Überraschungen. Jeder Auftrittsort ist anders, und jede Erfahrung ist einzigartig. Das ist die Herausforderung dabei”, erläutert sie.

Thematisch passten sich die Aufführungen ihrer Umgebung an. Da tanzten dann Salatblätter und stellten künstlerisch da, wie das so geht mit dem Gemüse, dem Wachsen und der Ernte.

“Die Tiefe der Erfahrung, die diese Veranstaltungen umfasst, gehört zu den tollen Aspekten. Sei es das Essen auf dem Hof, die tollen Veranstaltungsorte oder der Auftritt an sich. All unsere Sinne werden beansprucht und zu einer Erfahrung zusammengefügt. Das ist eine sehr kraftvolle Erfahrung”, so der künstlerische Leiter Chatch Pregger.

25 Tänzer im Alter von 18 bis 74 Jahren traten im Rahmen der Landwirtschaftstournee auf – Profis und Amateure gemeinsam. Kühe, Schweine und Federvieh durften aber nicht mitmachen.

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