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Nach UN-Druck akzeptiert Südsudan weitere Blauhelmsoldaten

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Nach UN-Druck akzeptiert Südsudan weitere Blauhelmsoldaten

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Die Regierung des Südsudan hat nach wochenlangem Widerstand der Stationierung von 4000 zusätzlichen Blauhelmsoldaten zugestimmt. Aus New York angereiste Diplomaten des UN-Sicherheitsrats hatten seit Freitag Gespräche geführt und mit Sanktionen gedroht. Bislang sind bereits 13500 Blauhelme im Land.

Samantha Power, US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, drängte in der Hauptstadt Juba zur Eile:

“Wir müssen jetzt von diesen Zusagen auf höchster Ebene zu den operativen Bedingungen kommen. Noch einmal: Der UN-Sicherheitsrat hat sehr klare Vorstellungen, was notwendig ist, und die Regierung ist kooperativ. Wir müssen jetzt bloß dringend handeln, weil – wie wir alle wissen – die Bevölkerung in mehreren Teilen dieses Landes in einer prekären Lage ist.”

Im Juli war in Juba die Gewalt zwischen Präsident Salva Kiirs Streitkräften und den Anhängern des früheren Vizepräsidenten Riek Machar neu ausgebrochen. Mindestens 300 Menschen kamen innerhalb weniger Tage ums Leben. Der Blauhelmtruppe wurde vorgeworfen, weder die Kämpfe gestoppt noch die Zivilbevölkerung effektiv geschützt zu haben.

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