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Bayer bietet mehr für Monsanto

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Bayer bietet mehr für Monsanto

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Der Übernahmepoker läuft seit Monaten. Nun erhöht der Chemiekonzern Bayer, Leverkusen, sein Angebot für den US-Saatgutriesen Monsanto auf mehr als 58 Milliarden Euro.

“Unter der Voraussetzung einer einvernehmlichen Übernahme” sei man bereit, 127,50 Dollar je Monsanto-Aktie zu zahlen, so Bayer – 2 Prozent mehr als bisher geboten. “Die Bayer AG bestätigt fortgeschrittene Verhandlungen über die geplante Übernahme von Monsanto. Die genauen Konditionen stehen jedoch noch nicht fest”.

Anleger in den USA setzen darauf, das Bayer bis zu 135 Dollar bieten muss – das wären nochmal knapp 6 Prozent mehr. Nach Medienberichten aus Konzernkreisen (“Rheinische Post”) wäre Bayer bereit, bis zu 130 Dollar für eine Monsanto-Aktie auf den Tisch zu legen.

An der Börse wurden die Papiere zuletzt mit 107.44 Dollar bewertet.

Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer setzte in den drei Sparten Pharmaceuticals, Consumer Health, Crop Science und der Geschäftseinheit Animal Health 46,3 Milliarden Euro um und erwirtschaftete 4,1 Milliarden Euro Konzernergebnis Die Bayer AG zählt zu den wertvollsten Dax-Unternehmen.

Der US-Konzern Monsanto ist weltweit die Nummer eins bei Saatgut.

Fallende Getreidepreise und instabile Märkte in den Schwellenländern haben bei den Herstellern von Pflanzenschutzmitteln und Saatgut eine Fusions- und Übernahmewelle ausgelöst.

Unter anderem übernimmt der Chemieriese ChemChina gerade den Schweizer Saatgutspezialisten Syngenta. für 38,5 Milliarden Euro. Ende 2015 wurde der Zusammenschlusses von Dow Chemikal und Dupont zu einem neuen Branchenriesen auf den Weg gebracht.

su mit Reuters

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