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SwimRun Weltmeisterschaften in Schweden - Heimspiel im Norden

Schwedens Swimrunner haben die 11. Weltmeisterschaften im Stockholmer Schärengarten dominiert. Die Lokalmatadoren sicherten sich fast sämtliche Podestplätze. Ex-Triathlet Faris Al-Sultan wurde mit sei

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SwimRun Weltmeisterschaften in Schweden - Heimspiel im Norden

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Es gibt viele harte Wettbewerbe, dieser heisst ÖTILLÖ, das ist schwedisch für „von Insel zu Insel“. Die StockholmChallenge ist: in Zweier-Teams eine Distanz von 65 Kilometer laufen und 10 Kilometer schwimmen. Was 2006 als Schnapsidee mit einer Wette begann, hat sich 2016 zu einem ausgewachsenen Sportevent mit Ablegern in der ganzen Welt entwickelt. Der erste Öttilö hatte genau vier Teilnehmer, die nach 26 Stunden in ins Ziel kamen – die schwedische Ausgabe des SwimRun gehört auch 10 Jahr später zu den härtesten. Aber es müssen nicht immer 75 km Streckenlänge sein, mittlerweile gibt es viele SwimRun-Rennen über unterschiedliche Distanzen.

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"Ötillö ist definitiv eine unglaubliche Erfahrung. Die Distanz ist riesenlang, das Wasser ist kalt, die Läufe sind technisch anspruchsvoll - und es ist sehr gut"

Die Weltmeister von 2014 haben ihren Titel zurück: Die Schweden Daniel Hansson und Lelle Moberg sind die Sieger der ÖTILLÖ Swimrun-Weltmeisterschaft 2016. Sie unterboten ihren eigenen, zwei Jahre alten Streckenrekord um über 17 Minuten und liefen nach 7:59:04 Stunden über die Ziellinie auf der Insel Ütö. Bei den Damen ging der Sieg mit Kristin Larsson und Annika Ericsson ebenfalls nach Schweden, im Mixed triumphierte das schwedisch-australische Team mit Eva Nyström und Adriel Young, jeweils ebenfalls in neuen Bestzeiten.

Als erster Deutscher erreichte Ex-Triathlon-Weltmeister und Ironman Faris Al-Sultan mit seinem schwedischen Partner Peter Oom das Ziel. Sie benötigten 9:18:01 Stunden und wurden 13. Knapp dahinter kamen die Hamburger André Hook und Wolfgang Grohé auf Platz 14. Das einzige deutsche Frauen-Duo Nico Gross und Kathrin Lösing musste das Rennen vorzeitig beenden