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"The War Show": Ein Videotagebuch über den Krieg in Syrien

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"The War Show": Ein Videotagebuch über den Krieg in Syrien

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Seit fünf Jahren tobt der syrische Bürgerkrieg ohne Aussicht auf ein Ende. Umso ergreifender sind die Bilder der jetzt in Venedig vorgestellten Dokumentation The War Show, die den Konflikt aus einer sehr persönlichen Perspektive beleuchtet, die der ehemaligen Radiojournalistin Obaidah Zytoon, von der Euphorie der ersten Demonstrationen bis zu ihrem Verlassen des Landes.

Der Film entstand in Zusammenarbeit mit dem Dänen Andreas Dalsgaard, der an die Kraft von Dokumentarfilmen glaubt. “Der Dokumentarfilm hat die Möglichkeit, auf menschlicher Ebene einen tieferen Einblick in den Konflikt zu liefern. Das ist essenziell. Und dann sollten wir auch genau darüber nachdenken, ob wir damit leben können, dass das Assad-Regime, das diese Art von Verbrechen begangen hat, auch künftig weiter an der Macht ist..”

“The War Show” ist das Porträt einer jungen, anfangs so hoffnungsvollen Generation, ein eindringliches Videotagebuch, das Obaidah Zytoon unter zum Teil lebensbedrohlichen Umständen anfertigte und mit ins Exil nehmen konnte. Filmemacher Andreas Dalsgaard erfuhr über Umwege von dem Filmmaterial und schlug Zytoon eine gemeinsame Dokumentation vor.

Andreas Dalsgaard: “Es ist wichtig zu begreifen, wovor diese Menschen, die im Schlauchboot das Mittelmeer durchqueren fliehen. Welches Leben hatten sie vorher, wer sind diese Menschen, eigentlich, um die es geht? Das Wunderbare für mich war, als ich die Videos zum ersten Mal anschaute, zu sehen, dass es eine Gruppe von Freunden war, genauso wie meine eigenen.”

Die Dokumentation läuft auf dem Festival in Venedig in der unabhängigen Parallelsektion “Venice Days”.

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