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Waldbrand bei Marseille unter Kontrolle - "Kriminelle Ursache"

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Waldbrand bei Marseille unter Kontrolle - "Kriminelle Ursache"

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In Marseille hat die Feuerwehr die massiven Waldbrände unter Kontrolle bringen können. 390 Hektar, also fast vier Quadratkilometer, sind im Calanques-Gebiet südöstlich von Marseille verbrannt, so die zuständige Präfektur. Zeitweise waren 860 Feuerwehrleute mit 250 Fahrzeugen im Einsatz. In der vergangenen Nacht habe man verhindert können, dass der Brand den Ort Cassis erreicht oder sich die Flammen Richtung Mittelmeer ausbreiten, hieß es. Verletzt wurde niemand, auch verbrannten keine Häuser.


Der Präsident des betroffenen Nationalparks Calanques, Didier Réault, sagte: “Das ist verheerend. Einige Spezies sind erst seit zehn Jahren wieder hier. Das war eine kleine Fauna und Flora, die sich hier regeneriert hat. Jetzt überlassen wir die Natur sich selbst. Hier waren mediterrane Pflanzen, und nun fangen wir bei Null an, wenn nicht bei noch weniger.”

Die Behörden gehen von einem kriminellen Ursprung des Brandes aus. Jetzt wird nach dem Täter oder den Tätern gesucht. Der französische Wetterdienst hatte für Montag und Dienstag wegen starken Winds und großer Trockenheit vor einer hohen Waldbrandgefahr im Süden des Landes gewarnt. Auch nordwestlich von Perpignan war am Montag ein Feuer ausgebrochen, das bis zum Abend 600 Hektar verwüstete.

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