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Mittelmeerstaaten diskutieren Flüchtlingskrise

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Mittelmeerstaaten diskutieren Flüchtlingskrise

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Die Außenminister der wichtigsten Mittelmeeranrainerstaaten haben auf der griechischen Insel Rhodos einige ihrer gemeinsamen Probleme diskutiert. Die Minister aus der EU und der arabischen Welt sprachen unter anderem über die Flüchtlingskrise, die Sicherheitslage im östlichen Mittelmeerraum und die finanziellen Probleme in der Region.

Der griechische Außenminister Nikos Kotzias rief hinsichtlich der Lage der Flüchtlinge zu mehr Zusammenarbeit auf: “Die Bedürfnisse der Migranten und Flüchtlinge erfordern Handeln im größeren Rahmen”, so Kotzias. “Ich schlage vor, dass wir uns besser koordinieren, damit die entsprechenden Behörden grenzübergreifende Programme vorschlagen, beschließen und umsetzen können. Wir brauchen mehr regionale Kooperation aber auch umfassendere, sogar globale Zusammenarbeit.”

Seit Jahresbeginn sind auf den verschiedenen Mittelmeerrouten 270.000 Flüchtlinge nach Europa gekommen. Das sind 80.000 weniger als im selben Zeitraum des vergangenen Jahres. 2015 setzte die Mehrzahl von ihnen von der Türkei aus nach Griechenland
über. Wegen der Schließung der Balkan-Route ist jetzt die Fluchtbewegung von Nordafrika
nach Italien besonders stark.

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