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Nato will sich besser vor Cyberangriffen schützen

Redaktion Brüssel

Nato will sich besser vor Cyberangriffen schützen

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“Seit dem Nato-Gipfeltreffen im vergangenen Juli in Warschau gilt der Cyperraum, der virtuelle Raum, neben Land, Wasser und Luft als viertes Operationsgebiet. Gleichzeitig kündigte die Allianz an, sie wolle zum Schutz gegen Computer- oder Cloudhacking 70 Millionen Dollar bereitstellen. High-Tech-Unternehmen können nun Angebote machen, wozu auch dieses abhörsichere Mobiltelefon gehört”, sagt unser Korrespondent Andrei Beketow. Soldaten können es unter anderem für Video-Konferenzen nutzen.

Mehr als 1.000 Vertreter der Industrie und der Allianz nahmen am 7. und 8. September an dem Symposium über Cyber-Sicherheit im belgischen Mons teil. In China oder Russland verfügt nur der Staat über die Mittel für die Cyber-Kriegsführung, die Nato hingegen arbeitet mit privaten Unternehmen zusammen. Wird die Verteidigung privatisiert?

“Nein, das bedeutet keine stärkere Privatisierung”, meint Ian West, der für die Cyber-Sicherheit der Allianz zuständig ist. “Große Organisationen oder Staaten können nicht allein dafür sorgen. Sie, wir sind auf die Industrie angewiesen. Wir sind auf ihre Erfindungen, ihre Kompetenz und auf ihre Lösungen angewiesen. Diese Lösungen schützen vor Bedrohungen, mit denen wir es weltweit zu tun haben. Die Nato unterschiedet sich nicht von anderen Organisationen.”

2014 hatte die Nato beschlossen, dass Cyberangriffe mögliche Auslöser des Bündnisfalles nach Artikel 5 sein können.

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