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Französische Ermittler: Frauen-Trio hatte Anschlagspläne im Namen der IS-Miliz

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Französische Ermittler: Frauen-Trio hatte Anschlagspläne im Namen der IS-Miliz

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Die drei in der Nähe von Paris verhafteten Frauen wollten nach Erkenntnissen der französischen Behörden Terroranschläge im Namen der Miliz Islamischer Staat verüben.

Staatsanwalt Francois Molins sagte, die Ermittler hätten in der Handtasche der Verhafteten Inès M. ein Dokument gefunden, das offenbar als Bekennerschreiben für geplante Anschläge dienen sollte.

“In dem Schreiben schwört sie dem Islamischen Staat sowie dem Kalifen Abu Bakr al-Baghadi ihre Treue”, sagte Molins und zitierte die Worte der Verhafteten: “Gemäß dem Auftrag al-Adnanis greife ich Sie auf Ihrem Gebiet an, um Sie zu treffen und Sie zu terrorisieren.”

In der Nacht zum Sonntag war in Paris in der Nähe der Kathedrale Notre Dame ein Wagen entdeckt worden, in dem sich mehrere Gasflaschen befanden. Die verhaftete Inès M. ist die Tochter des Fahrzeughalters. Eine der drei Verdächtigen sei zudem mit einem der Attentäter von Saint-Etienne-du-Rouvray bekannt gewesen. Dieser hatte Ende Juli mit einem Komplizen einen Priester ermordet.

“Ich gratuliere den Geheimdiensten zu dieser Aktion. Uns lagen Informationen vor, die uns alarmiert haben und die uns ermöglicht haben, die Festnahmen durchzuführen”, so Staatspräsident Francois Hollande.

Französischen Medien zufolge planten die Frauen Anschläge auf den Bahnhof Gare de Lyon in Paris sowie auf einen weiteren Bahnhof in einem Vorort der Hauptstadt. Innenminister Bernard Cazeneuve sagte, die Ermittlungen seien ein Wettlauf mit der Zeit gewesen.

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