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Syrien: Bombardements vor der ausgehandelten Waffenruhe

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Syrien: Bombardements vor der ausgehandelten Waffenruhe

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Bei einem Luftangriff auf die von Rebellen gehaltene nordsyrische Stadt Idlib sind Dutzende Zivilisten getötet worden. 90 Menschen seien bei dem Angriff von “bislang nicht identifizierten Kampfflugzeugen” verletzt worden, teilte die Syrische
Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit.

Eine türkische Nachrichtenagentur berichtete von mehr als 30 Toten und berief sich auf einen Vertreter des Zivilschutzes in Idlib. Dutzende Kampfflugzeuge des syrischen Regimes hätten demnach mehrere Orte in der Stadt angegriffen – unter anderem auch einen Markt. Vor dem Opferfest sind die Märkte in der Regel voll mit Menschen, die für die Feiertage einkaufen.

“Wenn die Gruppen innerhalb der legitimen Opposition ihre Legitimität bewahren wollen, müssen sie sich in jeder Hinsicht von der Nusra-Front und dem IS distanzieren. Und wir erwarten, dass Russland sicherstellt, dass die syrische Regierung alle Absprachen über Luftaktivitäten und den Zugang für humanitäre Lieferungen einhalten wird”, sagte US-Außenminister John Kerry.

Bei Bombardements in Aleppo soll es mehr als 40 Tote und rund 70 Verwundete gegeben haben. Ab Montagabend sollen die Waffen in dem Bürgerkriegsland schweigen. Ein Kämpfer der Freien Syrischen Armee glaubt nicht an die angekündigte Waffenruhe:

“An all die vorangegangenen Waffenruhen hat sich das Regime nicht gehalten. Sie haben immer alle Bedingungen dieser Vereinbarungen ignoriert. Aus diesem Grund unterstützen wir diesen Waffenstillstand überhaupt nicht. Glaubt man, sie sind für eine Waffenruhe, wenn sie die Menschen von ihren Flugzeugen aus bombardieren? Was für eine Waffenruhe ist das?”

Falls die Feuerpause sieben Tage lang halte, wollen die USA und Russland gemeinsam gegen Terrorgruppen in Syrien vorgehen.

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