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15. Jahrestag von 9/11: Amerikaner gedenken der Opfer

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15. Jahrestag von 9/11: Amerikaner gedenken der Opfer

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Mit Feierstunden, Kranzniederlegungen, Schweigeminuten und Glockengeläut haben die Amerikaner der Opfer der Anschläge vom 11. September 2001 gedacht. Zum 15. Jahrestag der Tragödie versammelten sich unter anderem die US-Präsidentschaftskandidaten Hillary Clinton und Donald Trump am Ground Zero. Fast 3000 Menschen waren getötet worden, als 2001 zwei Flugzeuge ins New Yorker World Trade Center, eine dritte Maschine ins Pentagon in Washington gesteuert wurden sowie eine weitere entführte Maschine von Passagieren in Pennsylvania gezielt zum Absturz gebracht worden war.

Beim dritten Anschlag jenes Morgens auf das US-Verteidigungsministerium starben 184 Menschen, weitere 110 wurden schwer verletzt. US-Präsident Barack Obama sagte in Washington:

“Vor allem bleiben wir dem Geiste dieses Tages treu, nicht nur unser Land, sondern auch unsere Ideale zu verteidigen. Nach 15 Jahren dieses Kampfes hat sich die Bedrohung verändert. Gruppen wie al-Qaida und der IS wissen, dass sie nie eine so große und starke Nation wie Amerika besiegen können. Stattdessen versuchen sie, uns zu terrorisieren, in der Hoffnung so viel Angst zu schüren, dass wir uns gegeneinander wenden.”

Auch US- und NATO-Soldaten in Kabul gedachten der Anschläge. Nach den Angriffen des 11. September hatte der damalige US-Präsident George Bush den Einmarsch in Afghanistan und Irak angeordnet und den Kampf gegen den Terror gestartet.

Am Ground Zero ist wie alljährlich seit 2011 eine Gedenkzeremonie mit der Verlesung der Namen der Opfer geplant. In der Nacht zum Montag sollen zwei blaue Lichtstrahlen an den Stellen, wo einst die Zwillingstürme des World Trade Centers standen, an die Anschläge erinnern.

September 11 - Now and then

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