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Türkei: Proteste nach Zwangsaufsicht für 28 Gebietsverwaltungen

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Türkei: Proteste nach Zwangsaufsicht für 28 Gebietsverwaltungen

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Nach der Absetzung zahlreicher pro-kurdischer Bürgermeister und Stadträte haben Sicherheitskräfte im Osten und Südosten der Türkei Tränengas und Wasserwerfer gegen Demonstranten eingesetzt. Laut Medienangaben haben Hunderte Menschen gegen die am Sonntag eingesetzte Zwangsverwaltung protestiert.

Vier Menschen seien festgenommen worden. Die türkische Regierung hatte am Sonntagmorgen 28 Gebietsverwaltungen unter Zwangsaufsicht gestellt und staatliche Treuhänder eingesetzt.

“Das zu akzeptieren, ist unmöglich. Wir lehnen diese Zwangsverwaltung ab. Die Bürgermeister der Menschen sind hier. Es ist inakzeptabel, dass diese Personen mit zwei Unterschriften zu Bürgermeistern gemacht werden. Wir verurteilen das”, so der HDP-Abgeordnete Nihat Akdogan.

Nach Medienangaben sind 24 Verwaltungen der pro-kurdischen Oppositionspartei HDP betroffen, denen die Behörden Unterstützung der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK vorwerfen. Vier weiteren Bürgermeistern oder Stadträten wird vorgeworfen, den in den USA lebenden Prediger Fethullah Gülen zu unterstützen.

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