Eilmeldung

Sie lesen gerade:

Kalifornien: Mit Drohnen noch mehr Wasser sparen

Sci-tech

Kalifornien: Mit Drohnen noch mehr Wasser sparen

Mit Unterstützung von

Wasser ist im Dürre geplagten Kalifornien ein kostbares Gut. Mithilfe von Agrardrohnen versuchen kalifornische Landwirte, ihre Anbauflächen noch sparsamer zu bewässern, als bisher. Auf dieser Farm nahe Los Banos ist das Drohnen gestützte System im Einsatz.

Cannon Michael, Bowles Farming Company: “Die Dürre ist ein enormes Problem und zwingt uns zu größtmöglicher Effizienz. Wir investieren in sehr teure Tropfbewässerungssysteme, mit denen wir 40 bis 50 Prozent Wasser im Vergleich zu vorher einsparen. Mit der neuen Drohnentechnologie haben wir ein zusätzliches Instrument, um zu überprüfen, ob die Systeme korrekt funktionieren, ob wir sie richtig eingestellt haben und ob es irgendwo Probleme gibt, bevor wir unnötig Wasser verschwenden.”

Die per Smartphone oder Tablet kontrollierten Drohen liefern dank Wärmebildkamera detaillierte Bilder über den Zustand der Anbauflächen. Nicht nur etwaige Probleme bei der Bewässerung, auch Schädlingsbefall oder aber kontinuierliche Veränderungen der Pflanzen über einen längeren Zeitraum hinweg werden deutlich.

Cannon Michael, Bowles Farming Company: “Man kann in Echtzeit die Felder überfliegen und Temperaturunterschiede oder Lecks in Wasserleitungen ausmachen. Das ist so neu, dass wir das ganze Potenzial noch gar nicht ausschöpfen können. Die Technologie entwickelt sich rasant schnell weiter, und wir versuchen, auf diesen Zug aufzuspringen.”

Kalifornien befindet sich im fünften Jahr einer extremen Dürre. Zwar hat sich die Situation in einigen Teilen des Staates dank Regen und Schneeschmelze im Winter und Frühjahr leicht entspannt. Doch ein Ende der extremen Trockenheit ist noch lange nicht in Sicht.

Forscher bringen die Verschärfung der Dürreprobleme im Westen der USA mit dem menschengemachten Klimawandel und den daraus resultierenden wärmeren Temperaturen in Verbindung.

ALL VIEWS

Tap to find out
Nächster Artikel