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Nach nordkoreanischem Atomtest: Verstärkte Überwachung des Luftraums

Nach dem bisher stärksten Atomversuch Nordkoreas haben die USA und Südkorea eine verstärkte Überwachung des südkoreanischen Luftraums angekündigt.

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Nach dem bisher stärksten Atomversuch Nordkoreas haben die USA und Südkorea eine verstärkte Überwachung des südkoreanischen Luftraums angekündigt.

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"Das ist inakzeptabel."

Shinzo Abe Japanischer Regierungschef

Die südkoreanische Präsidentin Park Geun-hye berief eine Dringlichkeitssitzung ein. Nordkorea hatte nach eigenen Angaben einen standardisierten Atomsprengkopf gezündet, der auf strategische Raketen montiert werden kann.

Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Seoul sagte, Südkorea und die USA gingen davon aus, dass Nordkorea “jederzeit” einen neuen Atomtest unternehmen könne. Südkorea forderte noch stärkere Sanktionen, damit Nordkorea seine Kurs ändere.

Japans Ministerpräsident Shinzo Abe verurteilte den nordkoreanischen Atomtest auf’s Schärfste. Der Atomtest vom Freitag hat die Spannungen zwischen Nordkorea und Japan beträchtlich erhöht.

Regierungschef Abe erklärte: “Nordkorea hat zwei Atomtests in nur neun Monaten durchgeführt. Das ist inakzeptabel. Nordkorea ignoriert, wie die gesamte Weltgemeinschaft diese Tests verurteilt. Im vergangenen Monat und in diesem Monat sind die Raketen in unserer direkten Nähe heruntergekommen. Das ist eine Situation, die noch nie da war.”

Japanische Medien berichten der nordkoreanische Außenminister sei auf dem Weg zur UN-Vollversammlung nach Peking zu Gesprächen mit der chinesischen Führung gereist. China warnte, dass Sanktionen allein nicht die richtige Antwort seien.