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Tsipras mahnt bei Flüchtlingsumverteilung höheres Tempo an

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Tsipras mahnt bei Flüchtlingsumverteilung höheres Tempo an

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Die Mehrheit der Flüchtlinge und Migranten trifft mittlerweile in Italien – wie auf Sizilien – ein, auch am Wochenende wurden erneut 3.400 Menschen auf dem Mittelmeer aufgegriffen. Doch Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras mahnte, auch die Lage in seinem Land nicht zu vergessen und forderte die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union auf, sich an die Abmachungen zu halten.

“Europa hat Verpflichtungen, die schneller erfüllt werden müssen. Denn worum geht es in der Vereinbarung? Wir verhindern illegale Einwanderung und schaffen legale Wege der Einwanderung, nämlich die Umverteilung von Flüchtlingen, die sich in Griechenland befinden, und die Umsiedlung von Flüchtlingen, die sich in der Türkei befinden. Es war versprochen worden, dieses Jahr 33.000 Menschen umzuverteilen, leider ist das aber erst mit 3.000 Flüchtlingen passiert”, so Tsipras.

Die Vereinbarung mit der Türkei habe die Zahl der ankommenden Flüchtlinge reduziert, fügte Tsipras hinzu. Die EU hatte vergangene Woche 348 Millionen Euro bewilligt, die zur Unterstützung von Flüchtlingen in der Türkei eingesetzt werden sollen. Nach Angaben des Flüchtlingshilfswerkes der Vereinten Nationen leben derzeit 2,7 Millionen Syrer, die vor dem Krieg in ihrer Heimat geflohen sind, im Nachbarland Türkei.

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