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Syrien: Eine neue Waffenruhe bricht an

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Syrien: Eine neue Waffenruhe bricht an

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In Syrien ist am Montagabend eine mit von den USA und Russland gemeinsam ausgehandelte Waffenruhe in Kraft getreten. Die syrische Armee stellte eigenen Angaben um 19 Uhr Ortszeit das Feuer im ganzen Land ein. Sieben Tage lang sollen nun Hilfsgüter rollen dürfen. Radikalislamische Gruppen werden von dem Abkommen nicht geschützt.

Das Eid-Fest konnte die Bevölkerung am Montagabend deshalb in relativer Ruhe feiern. Meldungen von Beobachtern zufolge gingen die Kampfhandlungen in der Nacht deutlich zurück.

Doch die Zivilbevölkerung in den Regierungs- und Rebellengebieten bleibt skeptisch, zu oft wurde solche Vereinbarungen schon nicht eingehalten: “Die Waffenruhe wäre sehr gut, wenn die Militanten uns nicht angreifen und verletzen würden. Das wäre sehr gut”, sagt ein älterer Bewohner von West-Aleppo.

Mehrere Rebellengruppen äußerten in einer gemeinsamen Stellungnahme erneut Vorbehalte gegen das Abkommen, das ihrer Meinung nach das Assad-Regime begünstigt.

US-Außenminister John Kerry verteidigte die Übereinkunft: “Wir glauben, dass dies die einzige realistische und mögliche Lösung ist, bei der es letztlich einen politischen Ausweg gibt. Ich dränge alle Parteien, sie zu unterstützen, weil es die letzte Chance sein könnte, ein geeintes Syrien zu retten.”

Das Staatsfernsehen zeigte unterdessen einen Besuch des Präsidenten Baschar Al-Assad in Daraja, einem Vorort von Damaskus, den Rebellen zuletzt aufgegeben und evakuiert hatten. Man werde die Waffenruhe einhalten, so Assad in einem Interview. Die Regierung sei aber bereit, das gesamte Land zurück zu erobern.

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