Eilmeldung

Sie lesen gerade:

Nicht kalt genug - nicht genug zu essen: Eisbären bedrohen russische Forscher

welt

Nicht kalt genug - nicht genug zu essen: Eisbären bedrohen russische Forscher

Werbung

Fünf russische Wetterforscher in der sibirischen Arktis sind seit Ende August von Eisbären belagert worden. Sie mussten tagelang auf Material wie Schreckpistolen warten, um die zehn Tiere zu vertreiben. Einer der Hunde der Wissenschaftler, die ihre Unterkunft nicht mehr verlassen konnten, wurde von einem Eisbären gefressen. Ein Hubschrauber von einem Versorgungsschiff konnte den Forschern die dringend benötigte Leuchtmunition zukommen lassen.

In den Jahren zuvor waren nie so viele Eisbären zu der Wetterstation in der Kara-See gekommen. Auf der Suche nach Futter weiterziehen werden die Eisbären in der Arktis wohl erst Ende Oktober.

Diese aufsehenerregende Geschichte ist nur eine von vielen, die zeigt, wie der Lebensraum der Eisbären immer mehr verloren geht.

Der schwindende Lebensraum betrifft nicht nur die Gegenden in Sibirien. Die britische Zeitung “Daily Mail” und andere Medien veröffentlichen Bilder, die einen Eisbären in einer völlig eisfreien Landschaft auf der Baffininsel im kanadisch-arktischen Archipel zeigen.

In Kanada bedeutet das schmelzende Eis, dass die Eisbären immer länger fasten müssen, weil sie monatelang von ihren Jagdgründen abgeschnitten sind.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden.euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

Nächster Artikel