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Neue Besen für italienische Krisenbank Monte dei Paschi di Siena

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Neue Besen für italienische Krisenbank Monte dei Paschi di Siena

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Der ehemalige Italien-Chef der Bank of America soll die angeschlagene italienische Krisenbank Monte dei Paschi di Siena (MPS) in bessere Zeiten führen. Marco Morelli werde zum 20. September die Position des
Vorstandsvorsitzenden übernehmen, so das Finanzinstitut.

Der bisherige Bankchef Fabrizio Viola hatte in der vergangenen Woche seinem Rücktritt zugestimmt.

Dass sich auch der bisherige
Verwaltungsratsvorsitzende Massimo Tononi zurückzieht, hatten Beobachter dagegen nicht erwartet.

Er will seinen Posten nach dem Aktionärstreffen räumen, bei dem über die Kapitalerhöhungspläne von MPS entschieden wird.

Die angeschlagene Bank will mehr als die Hälfte ihrer faulen Kredite verkaufen. Ein Rettungsplan sieht außerdem eine Kapitalerhöhung in Höhe von fünf Milliarden Euro vor.

Beide Maßnahmen sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Die Kapitalerhöhung wird nach MPS-Angaben von einem Konsortium aus nationalen und internationalen Banken getragen, darunter auch die Deutsche Bank.

MPS leidet besonders stark unter einem Berg fauler Kredite. Die 1472 gegründete Bank gilt als älteste Bank der Welt. Doch seit der Finanzkrise hat sie sich nicht wirklich erholt – trotz mehrerer Kapitalerhöhungen und zweier Rettungsaktionen durch den Staat.

su mit Reuters, dpa

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