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Sie geben nicht auf: Krawalle und Proteste gegen Arbeistmarktreform in Frankreich

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Sie geben nicht auf: Krawalle und Proteste gegen Arbeistmarktreform in Frankreich

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In Frankreich haben die Gewerkschaften erneut gegen die umstrittene Reform des Arbeitsgesetzes demonstriert. Im ganzen Land wurde im öffentlichen Verkehr, an Schulen und in Behörden gestreikt. An dem Ausstand beteiligten sich aber weit weniger als bei den großen Protesten in den Wochen vor dem Beschluss der Reform im Juli.

Mit der Reform wird der Kündigungsschutz gelockert, außerdem soll es Abstriche bei der 35-Stundenwoche geben.
Frankreichs Premierminister Manuel Valls hatte für die Verabschiedung auf eine Sonderregelung der Verfassung zurückgegriffen und die Reform ohne Abstimmung durch das Parlament gedrückt. Grund dafür war, dass der Widerstand auch in den eigenen Reihen zu groß und eine Mehrheit mehr als fraglich war.

Die Gewerkschaften prüften rechtliche Mittel, um die Reform zu kippen.

Bei den landesweiten Demonstrationen gab es Ausschreitungen. Demonstranten warfen Molotowcocktails auf die Polizei, die ihrerseits Wasserwerfer einsetzten. Mehrere Demonstranten wurden verletzt und es gab einige Festnahmen.

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