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Sonya Yonchevas Weg zum Ruhm

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Sonya Yonchevas Weg zum Ruhm

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Sonya Yoncheva hat die Opernwelt im Sturm erobert. Die bulgarische Sopranistin, die als Barocksängerin begann, ist auf einer außergewöhnlichen musikalischen Reise.

“Opernsängerin zu sein, ist eine echte Herzensangelegenheit”, sagt sie. “Man muss sich dem von Anfang bis Ende verschreiben, man muss darum kämpfen – und du kämpfst um eine Menge Dinge, du kämpfst gegen deine Ängste, gegen deine Grenzen, manchmal gegen die Musik und gegen den Text… Wenn man Barockmusik oder frühe Musik singt, dann konzentriert man sich vor allem auf die Worte und auf die Deklamation. Und ich bin ein großer Fan des Textes. Wenn man etwas zu sagen hat, muss man es mit der richtigen Betonung sagen. Ich versuche, mich beim Singen von Opern, egal aus welcher Epoche – Barock, frühe Musik, Belcanto oder Verismo – immer auf dasselbe zu konzentrieren: auf den Text!”

2010 gewann Yoncheva den ersten Preis beim von Plácido Domingo ins Leben gerufenen Operalia-Wettbewerb für Nachwuchskünstler.

“Wir haben immer den Eindruck: Wenn du Barock-Sänger bist, wird dir der Stempel aufgedrückt, dass du nur Barock-Sänger bist. Und dass du nichts anderes sein kannst. Ich war immer überzeugt davon, dass ich werden kann, was ich will, und Operalia war wirklich das Tor zu dieser Welt, zur Welt des Belcanto, der Welt von Covent Garden und der Metropolitan – all diesen Opernhäusern – und ich bin dankbar, dass ich das geschafft habe.”

“Ich möchte, dass das Leben und auch die Musik mich immer wieder überraschen. Ich werde mich jetzt weiter dem Belcanto widmen, das ist unumgänglich, und dann natürlich auch ein paar Verismo-Parts übernehmen. Ich habe Puccini auf der Liste, Verdi, ich habe alle Klangfarben. Sogar auch wieder frühe Musik, ich freue mich schon sehr darauf!”

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