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Syrien: Heftige Kämpfe trotz Feuerpause

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Syrien: Heftige Kämpfe trotz Feuerpause

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Trotz der Waffenruhe in Syrien sind im Osten von Damaskus heftige Kämpfe ausgebrochen. Flüchtlingskonvois der Vereinten Nationen warten auf grünes Licht aus Damaskus, um die Not leidende Bevölkerung zu versorgen.

Regierungstruppen und islamistische Milizen beschießen sich im Osten der syrischen Hauptstadt Damaskus mit Granaten. Welche Seite die Waffenruhe zuerst gebrochen hat, ist unklar.

Syrische Regierungseinheiten haben unterdessen offenbar mit dem Abzug von Truppen und Gerät von der Hauptversorgungsroute bei Aleppo begonnen. Damit sollen die Hilfslieferungen erleichtert werden. Unterdessen warten Hilfskonvois der Vereinten Nationen noch auf grünes Licht aus Damaskus.

Man könne sofort starten, sagte Jens Laerke vom Koordinierungsbüro für humanitäre Angelegenheiten der Vereinten Nationen (UNOCHA), allerdings seien die Modalitäten für das freie Geleit der Hilfslieferungen noch nicht abschließend geklärt.

Cilvegozu auf die Erlaubnis zum Weiterfahren. Die Waffenruhe in Syrien, die die humanitären Hilfslieferungen möglich machen soll, war zunächst am Montag in Kraft getreten, und am Mittwoch verlängert worden. Washington und Moskau hatten sie am vergangenen Wochenende vereinbart. Hält die Feuerpause sieben Tage, wollen beide Länder zusammenarbeiten, um Militärschläge gegen den sogenannten Islamischen Staat und gegen die Miliz Dschabhat Fatah al-Scham vorzubereiten.

Teil der Vereinbarung über die Waffenruhe ist auch, dass Menschen in Not versorgt werden.

Nach Schätzungen der Vereinten Nationen könnten allein in Aleppo mehr als eine Viertelmillion Menschen auf Hilfe angewiesen sein.

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