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Vor Landesparlamentswahl in Berlin: Weitere Verluste für Christdemokraten befürchtet

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Vor Landesparlamentswahl in Berlin: Weitere Verluste für Christdemokraten befürchtet

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Es wird knapp, sehr knapp, wenn die Berliner am Sonntag ein neues Rathaus wählen. Stärkste Kraft werden Umfragen zufolge die Sozialdemokraten unter dem regierenden Bürgermeister Michael Müller. Demnach kommt die SPD jedoch nur auf höchstens 24% der Stimmen.

Ihr bisheriger Koalitionspartner, die Christdemokraten, dümpelt bei maximal 20% und könnte hinter die Grünen auf den dritten Platz fallen.

Sorgen um ein Erstarken der AFD, die zuletzt bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern abräumte, macht sich Bürgermeister Müller im weltoffenen Berlin nicht. “Warten wir es ab,” meinte er. “Ich habe das bei den Pegida-Protesten erlebt, dass Berlin klare Signale gesendet hat – ein klares Gegenhalten. Insofern glaube ich, dass auch die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern hier eine deutliche Gegenbewegung auslöst. Dass die Berliner sagen: Das wollen wir in unserer Stadt nicht.”

Müller will die Koalition mit Merkels CDU beenden und versteht das als Signal für die Bundestagswahl im kommenden Jahr. Für eine rot-grüne Wunschkoalition wird es wohl nicht reichen. Beobachter gehen in Berlin von einem SPD-Bündnis mit Grünen und Linkspartei aus.

Die neue Regierung steht vor großen Herausforderungen wie der Fertigstellung des skandalumwitterten Berliner Flughafens und den nach wie vor schlechten Finanzen der Haupstadt.

Dass die Wahl von vielen Berlinern als wichtig eingestuft wird, zeigen zahlreiche Tweets:

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