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Ende der rot-schwarzen Koalition? Berlin hat die Wahl

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Ende der rot-schwarzen Koalition? Berlin hat die Wahl

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In Berlin wird heute ein neues Abgeordnetenhaus gewählt. Rund 2,48 Millionen Menschen sind aufgerufen, über die mindestens 130 Parlamentssitze zu entscheiden. Um Direktmandate bewerben sich 652 Kandidaten von 21 Parteien. Umfragen sehen die SPD mit Regierungschef Michael Müller trotz starker Verluste vorn. Eine Koalition aus zwei Parteien wird aber wohl nicht möglich sein. Stattdessen könnte in der Hauptstadt das bundesweit erste rot-grün-rote Bündnis unter Führung der SPD gebildet werden. Es wird eine hohe Wahlbeteiligung erwartet.

“Also es war natürlich sehr wichtig, weil wir in bewegten Zeiten leben. Es ist wichtig, dass die demokratischen Kräfte auch zur Wahl gehen, um ihre Stimme hörbar zu machen”, sagte Rudolf Friedel nach seiner Stimmabgabe. Harf Zimmermann meinte: “Auf jeden Fall war es wichtig, dass die Stimme gezählt wird. Dass sie nicht aus irgendwelchen blöden Zufällen der AfD oder sonstigen Strömungen anheimfällt, mit denen ich nicht einverstanden bin.”

Es ist wichtig, dass die demokratischen Kräfte auch zur Wahl gehen, um ihre Stimme hörbar zu machen.

Einen Rekordzuwachs verzeichnete die Briefwahl: Gut 21 Prozent der Wahlberechtigten haben bereits auf diesem Weg ihre Stimme abgegeben. Neben dem Abgeordnetenhaus werden zugleich die Kommunalparlamente in den Bezirken gewählt, die sogenannten Bezirksverordnetenversammlungen (BVV). Sie bestimmen die Bürgermeister für die zwölf Bezirke. Hier dürfen auch 16- und 17-Jährige sowie in Berlin lebende EU-Bürger ihre Stimme abgeben, deswegen gibt es 2,76 Millionen Wahlberechtigte.