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Falscher Alarm – Meldung über Geiselnahme versetzt Paris in Angst und Schrecken

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Falscher Alarm – Meldung über Geiselnahme versetzt Paris in Angst und Schrecken

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Ein Fehlalarm hat am Samstagnachmittag eine Großaktion der Polizei im Zentrum von Paris ausgelöst. Das Viertel rund um die Saint-Leu-Kirche in der Straße Saint-Denis wurde abgeriegelt, nachdem einen Anrufer eine Geiselnahme in der Kirche gemeldet hatte. Die Polizeiaktion konnte kurze Zeit später beendet werden, versetzte die Menschen in dem geschäftigen Stadtviertel Chatelet aber in Angst und Schrecken.

“Es gab einen Moment der Panik. Wir hatten Gäste im Restaurant und man hat uns aufgefordert, in Deckung zu gehen, die Menschen in den Keller zu bringen. Wir haben sie geschützt, weil Mädchen dabei waren, die beinah zusammengebrochen wären”, berichtet Kellnerin Saba Nouira vom Restaurant “Le Genereux”, das gegenüber der Kirche liegt.





“Die Menschen sind traumatisiert, Ich, meine Freunde, wir sprechen immer wieder darüber. Das ist dieser Tage das Gesprächsthema”, sagt Verkäufer Pascal Baroukh aus einem nahegelegen Geschäft.

Mehr als 100 Sicherheitsbeamte, darunter auch Spezialeinheiten, waren im Einsatz. In Frankreich gelten nach einer Reihe von islamistischen Anschlägen die höchste Alarmstufe und der Ausnahmezustand. Seit Anfang 2015 kamen mehr als 230 Menschen bei Attentaten in Frankreich ums Leben.

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